Allgemein
WSUS unter OS X
22. Nov
Es gibt zwar eine Anleitung, wie man das WSUS Offline Update unter OS X ans laufen bekommt, aber das hat bei mir nicht sauber funkttioniert. Daher hier meine Anleitung.
MacPorts, und damit XCode müssen installiert sein. Auf dem Terminal anschließend folgendes installieren:
port install xmlstarlet cabextract wget dos2unix cdrtools md5deep
Nun muss noch die DownloadUpdates.sh angepasst werden. Das diff habe ich bei PasteBin abgelegt.
Was habe ich getan? Der stat-Befehl hat eine andere Syntax, er wird verwendet, um festzustellen, ob sich in den Katalogen zwischen zwei Ausführungen von DownloadUpdates.sh etwas verändert hat. Außerdem ist das Programm hashdeep nicht zu gebrauchen. Wahrscheinlich ein x32/x64-Problem. Da wir aber md5deep installiert haben, wurde uns bereits ein frischen Kompilat im $PATH abgelegt. Und damit das Skript dieses verwendet, kann man entweder einen Symlink anlegen, oder das Skript verändern. Aufgrund der Herumprobiererei habe ich letztere Variante gewählt.
Die fertige DownloadUpdates.sh kann man sich auch direkt herunterladen.
Was mache ich nun damit?
Ich habe mir ein Skript gemacht, das regelmäßig die Downloads vornimmt. Wenn ich sie dann brauche (und daran denke) brenne ich das client-Verzeichnis entweder auf eine DVD-RW oder auf einen Stick. Das Skript könnte so aussehen:
#!/bin/bash
UPDATER=./DownloadUpdates.sh
LANG=deu
FLAGS="/dotnet /msse /wddefs"
# Win 7 32 Bit
$UPDATER w61 $LANG $FLAGS
# Win 7 64 Bit
$UPDATER w61-x64 $LANG $FLAGS
# Server 2008 / Vista 32 Bit
$UPDATER w60 $LANG $FLAGS
# Server 2008 / Vista 64 Bit
$UPDATER w60-x64 $LANG $FLAGS
# XP 32 Bit
$UPDATER wxp $LANG $FLAGS
VirtualBox HDD-Image vergrößern
16. Nov
Ich musste die Tage eine Windows-Server VM aufsetzen, um etwas zu testen. Da ich meine SSD nicht zu stark füllen wollte, habe ich dem Festplattenimage “nur” 20 GB dynamischen Speicher gegönnt.
Nach der Installation und ca. 220 Patches später sollte dann das eigentliche Tool installier werden. Aber dann waren die 20 GB auch schon voll. Nun dachte ich, es stünden mir viele Wege offen, den Platz zu erhöhen, aber denkste.
- VM runterfahren, Plattenimage vergrößern. Geht nicht. VirtualBox bietet diese Möglichkeit nicht, oder zumindest nicht unter OS X an.
- Zweites Image dranhängen und Windows sagen, dass es als Dynamischer Datenträger verwendet werden soll, womit das vorhandene Image bzw. die Platte C erweitert werden soll.
Das Konvertieren in einen Dynamischen Datenträger hat prima mit C: und dem neuen D: geklappt, aber leider können Systempartitionen, also die, wo Windows selbst drauf ist, nicht erweitert werden.
Meine sehr umständliche Lösung:
- C: als 20GB-Image drin lassen, neues 40GB-Image als D: hinzufügen. Dabei auf die Reigenfolge der SATA-Ports der VM achten.
- In der VM: D: in einen Dynamischen Datenträger verwandeln, 20GB Partition anlegen.
- D: als Spiegelung von C: einrichten, syncen lassen.
- VM runterfahren, das erste Image, also C:, aus der VM entfernen.
- Mit Windows-DVD/Image die VM starten
- Reparaturkonsole ausführen, dort diskpart starten, mit select 0 und extend die Partition auf ihr Maximum erweitern, also 40GB.
- Mit exit und exit diskpart und die Reparaturkonsole beenden.
- Neustarten und hoffentlich freuen.
IBM ServeRAID macht (keine) Probleme
19. Mai
Da hat man mal eine IBM xSeries 346 in den Fingern und ist enttäuscht, dass es die Platten nicht tun – denkt man! Wie kommt man da drauf? Man schaltet den Server ein und nur eine LED an den Bays bzw. den HDD-Rahmen gehen an. Nimmt man eine Platte raus und schiebt sie vorsichtig rein (vorsichtig = im Submilimeterbereich langsam) bleibt die LED an. Dreck im Bay? Wackler im SCSI-Stecker? Das BIOS verrät auch nix.
All das traf nicht zu. Das Tiny-RAID-Utility, das man als BIOS des RAID-Controllers bezeichnen kann, bietet so gut wie keine Infos und es lässt sich auch nichts konfigurieren. Man muss sich die ServeRAID Tool CD bei IBM runterladen.
Nach dem booten des Standard-Linux wird bei Ankunft in rc3 natürlich erstmal das wichtigste gemacht: Eine andere Konsolenschriftart geladen, welche Comic Sans nicht ganz unähnlich sieht. Und auch wichtig: Maus anschließen! Anderenfalls kotzt irgendein Maus-Programm die Konsole voll und man landet in einem Dialog, der sich via Tastatur nicht bedienen lässt. Tipp: USB-Mäuse funktionieren. In meinem Fall sollte ich erstmal den RAID-Controller updaten. Entgegen anderer Informationen im Internet _muss_ man nicht die exakte Version für seinen Controller laden.
Aber das Tool an sich funktioniert sehr gut. Hot Swap geht, Arrays definieren geht, HDDs identifizieren geht, Arrays identifizieren geht. Also alles was man braucht. Und da merkt man dann: Die LEDs der Platten sind komplett Software-Steuerbar. Ist die LED aus, beutetet das nur, dass die Platte nicht aktiv ist. So einfach ist das.
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