Archiv für April 2007
apt: GPG-Key hinzufügen
15. Apr
sudo gpg --recv-key --keyserver wwwkeys.eu.pgp.net A70DAF536070D3A1
sudo gpg --export A70DAF536070D3A1 | apt-key add -
LIRC
15. Apr
Nun noch zu LIRC unter meinem Dapper:
Folgendes HowTo ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Glück: http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/Verlassen/Lirc_Dapper
Meiner Erfahrung nach musste noch ein paar mehr Pakete installiert werden, außer den linux-headers, build-essential, dialog und setserial.
U.a. kamen bei mir noch der module-assistant dazu. Es kann aber sein, das die voraussetzenden Anleitungen den schon installiert haben. Natürlich sagt dpkg bzw. apt einem ja auch, was ihm noch fehlt.
Vergänglichkeit
15. Apr
Was es bedeutet, als Informatiker auf Dinge zu stoßen, die man niemals erfahren wollte …
Ich bin mir heute aufgrund einiger Misstände auf unserem kleinen Planeten der Vergänglichkeit unseres seins bewusst geworden. Am heutigen Tage, genau genommen vor ca. 5 Minuten taten sich mir abgründe auf, die ich nie für möglich gehalten habe. Eine Vision, eine reproduzierbare Vision, schenkte mir Einblicke in die Zukunft.
Ich möchte diese Vision nun mit Euch, der Bevölkerung, teilen. Voraussetzung: Ein MySQL-Server beliebiger Version auf einem beliebigen Computer.
Folgende Abfrage führt zur Wahrheit:
select UNIX_TIMESTAMP('2038-01-01 01:00:00');
Und wie wir sehen, rechnet MySQL damit, das ab dem 01.01.2038 um 1:00 Uhr die Welt einen Punkt erreicht hat, an dem die Zeit endet. Weltuntergang. Apokalypse. Raknarök.
Fazit: Lasst uns feiern, diese letzen Stunden. Vergeudet keine Sekunde des kostbaren Lebens.
NTFS resize Probleme
15. Apr
Und wieder mal ein Alltagsproblem:
Es soll eine NTFS-Partition in der Größe geändert werden. Wir nehmen natürlich QTparted dafür, was uns immer gute Dienste geleistet hat. (Apropos partitionieren: Schon mal einen Blick in die man-Page von fdisk geworfen? Genaugenommen sollte man sich die Bemerkungen am Ende mal durchlesen.). Doch so recht will es nicht in Schwung kommen.
Beim verkleinern einer Partition meckert es:
Operation not permitted
Die Lösung: In der Konsole ausgeführt ist QTparted etwas auskunfstfreudiger. Nicht ein Mangel an Rechten macht ihm zu schaffe, sondern der Tatbestand, das die zu verkleinernde Partition “schmutzig” ist. Mit anderen Worten: Windows hat die Partition, nachdem ich einen Bootvorgang abgewürgt hat als unrein markiert. Ein Bootvorgang mit Windows bereinigt das Dateisystem (bzw. ich denke es wird einfach nur das Flag “Alles OK” gesetzt) und QTparted kann beruhigt fortsetzen.
Übrigens: Das verkleiner von NTFS-Partitionen ist in Sekunden erledigt. Evtl dauert es ein paar Minuten, wenn die Partition sehr fragmentiert ist, aber es geht meines erachtens erstaunlich schnell.
Google Dark
15. Apr
Google in neuem Gewand.
Wer sich mal mit einer Art dunklem Cooperate Design, welches sich über den ganzen Desktop erstreckt, beschäftigt hat, der wird das hier mögen:
Leider bringt es als GMail-User nichts, da die Suchseite dann mehr beinhaltet, als gewöhnlich, und der “Skin” darauf nicht ausgelegt ist. Folglich passiert einfach nichts.
Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das ja mal …
Amarok und MP3 unter Edgy Eft
15. Apr
Ich habe mal den Schritt gewagt, von meinem Dapper Drake auf Edgy Eft umzusteigen. Eines sieht man sofort: Der Framebuffer glänzt beim Start in neuem, klaren Look…
Ich habe mal den Schritt gewagt, von meinem Dapper Drake auf Edgy Eft umzusteigen. Eines sieht man sofort: Der Framebuffer glänzt beim Start in neuem, klaren Look.
Doch auch Probleme gab es: Amarok, mein ewiges Sorgenkind, tat es mal wieder nicht. Es seinen keine MP3-Codecs installiert. Nach der üblichen Google-Befragung kam ich nicht weiter, da die meisten daran scheitern die libxine-extracodecs aus dem universe zu installieren. Doch bei mir waren alle Codecs installiert.
Auf die Schliche kam ich dann, nachdem ich libxine-dev installierte, dass das Tool xine-check mitbringt. Von diesem erfuhr ich, das es zum einen mehrere xine-Binaries gibt. Das Tool entscheidet sich dann für die weiterführenden Checks für eine Location und findet dann dort keine Input-Codecs.
Es liegt nahe, das dann auch Amarok sich für die falsche Location entscheidet, wenn es xine anspricht. Die Lösung:
> cd /usr/lib/xine/plugins
sudo ln -s 1.1.2/ 1.1.1
Wir haben nun einen Symlink erstellt, der auf den neuen Ordner 1.1.2 verweist, damit alle xine-Versionen ihre IO-Plugins finden. xine-check sollte danach ohne OUCH!!es durchlaufen.
Typo3 auf UTF-8
15. Apr
Was man beachten sollte, wenn man vor dem Problem steht, TYPO3 auf UTF-8 umzustellen…
MySQL umstellen:
In der my.cnf unter der Sektion [mysqld] folgendes eintragen:
default-character-set=utf8
Die Datenbanken haben auch Charsets. Klar kann man z.B. per phpMyAdmin alle von Hand ändern, aber das dauert …
Eleganter ist da folgende Methode:
1. Datenbankdump der Seite erstellen
mysqldump --add-drop-table dbname > db.sql
Evtl.den Befehl noch um -p oder -u erweitern. Die Datei kann natürlich auch prima als Backup weggespeichert werden.
2. Die Datei (oder die Kopie) in UTF-8 umwandeln:
recode LATIN1..UTF8 db.sql
recode sollte in den gänigen Quellen ihrer Distribution enthalten sein.
3. Den String CHARSET=latin1 durch das UTF-8 pendant ersetzen:
cat db.sql | replace CHARSET=latin1 CHARSET=utf8 > db2.sql
Ich habe hierzu mal den Tipp gelesen, iconv zu benutzen, da dies beschädigte Zeichen herausfiltern kann, falls vorhanden. Bei mir war dies nicht nötig, das sollte sich auch beim Import bemerkbar machen, wenn mysql auf solche Zeichen stößt.
4. Jetzt den Dump wieder einspielen. In Schritt 1 haben wir mysqldump ja angewiesen, DROPT TABLE vor den Inserts einzufügen. Insofern können wir die bestehende DB einfach überschreiben.
mysql dbname < db.sql
Hier auch wieder nach Bedarf mit -p und/oder -u ergänzen.
Kubuntu und ALSA Soundkartentausch
15. Apr
Das Leidige Thema: Die immer wiederkehrende Frage nach dem Tausch der OnBoard und der PCI-Soundkarte. Dabei ist es so einfach … ich habs mir deswegen mal aufgeschrieben
So, es wurde Zeit mich nochmal mit Kubuntu zu beschäftigen. Nachdem ich feststellen musste, das mir der Textmode-Install besser gefällt als der Grafische Installer, der nämlich nach zuviel Benutzen der Zurück- und Weiter Butttons denkt: “Oh, in dem Dialog zur Partitionierung war ich schon … der User will also seine Partitionen verkleinern…”, hatte ich am Ende eine funktionierende Installation und eine 8 GB kleinere Datenpartition. :-/
Diese lässt allerdings noch ein paar Dinge zu wünschen übrige: LIRC sollte laufen und meine OnBoard-Soundkarte war mal wieder für ALSA die Nummer 1 im Sound-Ranking.
Zur Übersicht:
root@chaos:/media# lspci | grep audio
0000:00:08.0 Multimedia audio controller: ALi Corporation M5455 PCI AC-Link Controller Audio Device (rev 20)
0000:04:06.0 Multimedia audio controller: Creative Labs SB Live! EMU10k1 (rev 07)
Habe nun in /etc/modprobe.d/alsa-base folgendes am Ende eingetragen:
options snd-emu10k1 index=0
options snd-intel8x0 index=2
snd-emuk1 und snd-intel8x0 sind die beiden Treibermodule, die in der “falschen” Reihenfolge geladen werden … nämlich in der, wie sie auf dem PCI-Bus auftauchen.
Allerdings haben die Module das Argument index, schön zu sehen mit:
modinfo snd_emu10k1
filename: /lib/modules/2.6.15-27-k7/kernel/sound/pci/emu10k1/snd-emu10k1.ko
author: Jaroslav Kysela <perex@suse.cz>
description: EMU10K1
license: GPL
vermagic: 2.6.15-27-k7 SMP preempt K7 gcc-4.0
depends: snd-pcm,snd-util-mem,snd-page-alloc,snd,snd-rawmidi,snd-timer,snd-hwdep,snd-ac97-codec,snd-seq-device
alias: pci:v00001102d00000002sv*sd*bc*sc*i*
alias: pci:v00001102d00000004sv*sd*bc*sc*i*
alias: pci:v00001102d00000008sv*sd*bc*sc*i*
srcversion: 28A7272CEB942B5115D69D0
parm: subsystem:Force card subsystem model. (array of uint)
parm: enable_ir:Enable IR. (array of bool)
parm: max_buffer_size:Maximum sample buffer size in MB. (array of int)
parm: max_synth_voices:Maximum number of voices for WaveTable. (array of int)
parm: seq_ports:Allocated sequencer ports for internal synthesizer. (array of int)
parm: extout:Available external outputs for FX8010. Zero=default. (array of int)
parm: extin:Available external inputs for FX8010. Zero=default. (array of int)
parm: enable:Enable the EMU10K1 soundcard. (array of bool)
parm: id:ID string for the EMU10K1 soundcard. (array of charp)
parm: index:Index value for the EMU10K1 soundcard. (array of int)
welcher ALSA berücksichtigt, wer die Nummer 1 ist.
Achtung: Es gibt auch die Möglichkeit, oben in der alsa-base die autoloader-aliase zu verändern. Nutzt man beide Möglichkeiten, liegt es auf der Hand was passiert: Nix.
Und nochwas: Ich habe bewusst die Indexe 0 und 2 gewählt, da der emu10k1 noch ein Modul nachläd, dass dann die 1 bekommt.
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