Das Leidige Thema: Die immer wiederkehrende Frage nach dem Tausch der OnBoard und der PCI-Soundkarte. Dabei ist es so einfach … ich habs mir deswegen mal aufgeschrieben ;-)

So, es wurde Zeit mich nochmal mit Kubuntu zu beschäftigen. Nachdem ich feststellen musste, das mir der Textmode-Install besser gefällt als der Grafische Installer, der nämlich nach zuviel Benutzen der Zurück- und Weiter Butttons denkt: “Oh, in dem Dialog zur Partitionierung war ich schon … der User will also seine Partitionen verkleinern…”, hatte ich am Ende eine funktionierende Installation und eine 8 GB kleinere Datenpartition. :-/

Diese lässt allerdings noch ein paar Dinge zu wünschen übrige: LIRC sollte laufen und meine OnBoard-Soundkarte war mal wieder für ALSA die Nummer 1 im Sound-Ranking.

Zur Übersicht:

root@chaos:/media# lspci | grep audio
0000:00:08.0 Multimedia audio controller: ALi Corporation M5455 PCI AC-Link Controller Audio Device (rev 20)
0000:04:06.0 Multimedia audio controller: Creative Labs SB Live! EMU10k1 (rev 07)

Habe nun in /etc/modprobe.d/alsa-base folgendes am Ende eingetragen:

options snd-emu10k1 index=0
options snd-intel8x0 index=2

snd-emuk1 und snd-intel8x0 sind die beiden Treibermodule, die in der “falschen” Reihenfolge geladen werden … nämlich in der, wie sie auf dem PCI-Bus auftauchen.
Allerdings haben die Module das Argument index, schön zu sehen mit:

modinfo snd_emu10k1
filename:       /lib/modules/2.6.15-27-k7/kernel/sound/pci/emu10k1/snd-emu10k1.ko
author:         Jaroslav Kysela <perex@suse.cz>
description:    EMU10K1
license:        GPL
vermagic:       2.6.15-27-k7 SMP preempt K7 gcc-4.0
depends:        snd-pcm,snd-util-mem,snd-page-alloc,snd,snd-rawmidi,snd-timer,snd-hwdep,snd-ac97-codec,snd-seq-device
alias:          pci:v00001102d00000002sv*sd*bc*sc*i*
alias:          pci:v00001102d00000004sv*sd*bc*sc*i*
alias:          pci:v00001102d00000008sv*sd*bc*sc*i*
srcversion:     28A7272CEB942B5115D69D0
parm:           subsystem:Force card subsystem model. (array of uint)
parm:           enable_ir:Enable IR. (array of bool)
parm:           max_buffer_size:Maximum sample buffer size in MB. (array of int)
parm:           max_synth_voices:Maximum number of voices for WaveTable. (array of int)
parm:           seq_ports:Allocated sequencer ports for internal synthesizer. (array of int)
parm:           extout:Available external outputs for FX8010. Zero=default. (array of int)
parm:           extin:Available external inputs for FX8010. Zero=default. (array of int)
parm:           enable:Enable the EMU10K1 soundcard. (array of bool)
parm:           id:ID string for the EMU10K1 soundcard. (array of charp)
parm:           index:Index value for the EMU10K1 soundcard. (array of int)

welcher ALSA berücksichtigt, wer die Nummer 1 ist.

Achtung: Es gibt auch die Möglichkeit, oben in der alsa-base die autoloader-aliase zu verändern. Nutzt man beide Möglichkeiten, liegt es auf der Hand was passiert: Nix.

Und nochwas: Ich habe bewusst die Indexe 0 und 2 gewählt, da der emu10k1 noch ein Modul nachläd, dass dann die 1 bekommt.